Die richtige Zugtechnik bei der E-Zigarette

Zugtechnik bei der E-Zigarette

Liquid und Zugtechnik entscheiden über den Geschmack der E-Zigarette

Nicht nur das Liquid und die passende Einstellung der E-Zigarette, sondern auch die richtige Zugtechnik haben beträchtlichen Einfluss auf den Geschmack. Wenn ihr an der E-Zigarette genauso kurz und kräftig zieht wie an der konventionellen Zigarette, werdet ihr bestenfalls mit einem Hustenanfall belohnt. Im Gegensatz zur Tabakzigarette ist die Zugtechnik bei der E-Zigarette gleichmässig und lang. Doch auch innerhalb dieser Zugtechnik gibt es Unterschiede.

Zugtechnik 1: das Backendampfen

Der Name beschreibt praktisch den Ablauf beim Dampfen. Beim Backendampfen sammelt ihr den Dampf zunächst im Mundraum und zieht ihn erst in die Lunge zum Inhalieren, wenn ihr den Zug an der E-Zigarette abgeschlossen habt. Diese Zugtechnik wird neudeutsch auch als MTL oder M2L bezeichnet. Beides sind Abkürzungen für ‘Mouth to Lung’. Diese Technik bietet euch den Vorteil, dass ihr Geschmack und Dampfmenge sicher dosieren könnt. Eine zum Backendampfen geeignete E-Zigarette muss sich daher auf einen deutlich spürbaren Widerstand beim Ziehen einstellen lassen. Ihr bewegt euch hier in einem Widerstand zwischen 0,6 bis 2,0 Ohm. Begleitet wird diese Zugtechnik von einer geringen bis moderaten Dampfentwicklung.

Zugtechnik 2: das Lungendampfen

Das Lungendampfen lässt sich durch die Begriffe ‘Direkt auf Lunge dampfen’ und ‘Direkt zu Lunge Dampfen’ besser verdeutlichen. Denn hier inhaliert ihr den Dampf bereits in die Lunge, während ihr noch an der E-Zigarette zieht. Die Zugtechnik wird auch als DTL, D2L oder DL in Anlehnung an die Abkürzung für das Englische ‘direct to lung’ bezeichnet. Für das Lungendampfen benötigt ihr eine E-Zigarette mit geringem bis hin zu gar keinem Zugwiderstand, damit der Dampf sehr leicht in die Lunge eingezogen werden kann. Diese Technik sichert euch eine besonders dichte Dampfentwicklung, die von moderat bis riesig reicht.

Zugtechniken im Vergleich

Die Vorliebe für das Backendampfen oder das Lungendampfen spaltet die Dampferwelt in unterschiedliche Lager. Das Lungendampfen ähnelt vom Gefühl in der Lunge mehr dem konventionellen Rauchen. Ihr habt einen besseren Nikotinflash, der durch das Ausatmen durch die Nase noch vergrössert wird. Die grosse und dichte Dampfentwicklung ist unter Dampfern gewollt, stösst ausserhalb der Dampferwelt aber gerne einmal auf Ablehnung. Dezenter ist hier das Backendampfen. Vom Zugverhalten ähnelt diese Zugtechnik dem Ziehen an der Zigarette, da beide Techniken einen Zugwiderstand haben. Allerdings entfaltet sich das Aroma langsamer als beim Rauchen. Ihr solltet euch genügend Zeit nehmen, damit sich der Dampf vom Mundraum in die Nasenhöhle ausbreiten kann. Dort liegen eure Riechepithel, die die Aromen deutlicher wahrnehmen können als eure Zungen.

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2 Kommentare

  1. Guten Tag Herr Zimmermann

    Ich habe ihren Artikel zur Zugtechnik aufmerksam durchgelesen. Ich würde noch erwähnen, das MTL im Grunde genommen das selbe ist wie es bei der klassischen Tabakzigarette auch gemacht wird. Vaping hat ja den Vorteil, das der Nikotingehalt viel besser bestimmt werden kann wie beim Rauchen. Somit ist der Flash so zu sagen “einstellbar”.

    • Besten Dank für die Anregung/Ergänzung zur Zugtechnik beim Vapen.


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